Zutaten:

  • Äpfel
  • Wasser                                                      

 

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • andere Obstsorten der jeweiligen Saison: Birnen, Trauben, Beeren,…
  • Trockenfrüchte (für mehr Süße)
  • Anstelle von "nur" Wasser kann man ein Fruchtsaft/Wasser Gemisch nehmen - ich nehme beispielsweise gerne Birnensaft (wirkt kühlend) oder auch Traubensaft (baut Blut auf)
  • Kardamom
  • Vanillepulver
  • Zimt
  • Nelken
  • Sternanis
  • Butter oder hochwertiges Öl

 

Zubereitung:

  • Mein Grundrezept: Äpfel klein schneiden und in einen Topf geben. Etwas Wasser dazu, damit es nicht anbrennt und weich dünsten. Am Ende pürieren.
  • Idee – Variation: Äpfel in etwas Butter oder Öl anschwitzen, mit etwas Wasser aufgießen und weich dünsten.
  • Idee-Variation: Beliebige Gewürze mit köcheln.

 

Servieren:

  • Apfelmus kann man in größerer Menge vorkochen und die ganze Woche zu jeglichem Frühstück servieren: Haferbrei, Hirsebrei, Grießbrei, Milchreis, etc.
  • Apfelmus kann man auch als Zwischenmahlzeit mit Quinoa oder Amaranth Pops und/oder ein paar Nüssen genießen.
  • Für Polenta eignen sich ein/zwei Löffel Apfelmus gut, wenn man daraus Ecken oder Formen ausstechen möchte zur Jause (siehe Polentakekse).
  • Püreewölckchen gesnauso wie Zucchinischnitten schmecken hervorragend mit Apfelmus.
  • Es muss nicht immer Apfelmus sein – man kann jedes beliebige Obst zu einem Mus verarbeiten.
  • SEIEN SIE KREATIV und finden Sie Ihr Lieblingsfruchtmus! :)

 

Wirkung nach TCM:

  • Äpfel gehören zum Erd-Element und wirken kühlend. Im gekochten Zustand sind sie sanft kühlend und leiten Feuchtigkeit aus. Bei Durchfall sind sie super als Kompott gegessen und bei Reizhusten oder Husten mit Schleim wirkt der Apfel/das Apfelmus unterstützend um den Schleim zu lösen und auszuleiten. Beim Kochen kann man den Apfel schälen (Kinder bevorzugen diese Variante) oder auch nicht, wie Sie wollen. Die Vitamine sind in der Schale, die sekundären Pflanzenstoffe erhalten sie allerdings auch ohne Schale.
  • Birnen gehören ebenfalls zum Erd-Element und kühlen sehr stark. Birnen befeuchten die Lunge, stärken das Immunsystem und bauen die Körpersäfte auf. Das hilft bei trockenem Husten, Fieber, Unruhe, Schlaflosigkeit und Heiserkeit. Kleiner Tipp: Sobald sich Halsweh ankündigt, Birnenkompott zum Haferbrei und die Verkühlung hat wenig Chance. Auch bei Gastritis, was in der TCM auf einen erhitzten Magen zurückzuführen ist, hilft Birnenmus/Birnenkompott, um sanft zu kühlen. Birnen müssen beim Kochen geschält werden. Einige Quellen sagen sogar immer, weil in der Schale giftige Stoffe enthalten sind.
  • Marillen werden auch dem Erd-Element zugeordnet, wirken wärmend und bauen das Blut auf. Sie lösen Schleim auf und eigenen sich bei Eisenmangel und in der Stillzeit. Dadurch, dass sie wärmend wirken und im Sommer blühen, sind sie ideal roh zu essen.
  • Pfirsiche gehören auch zum Erd-Element und wirken wärmend. Ohne Schale zu Kompott gemacht sind sie sehr lecker. Wir hatten bei der Menge an Pfirsichen im Garten gar keine andere Chance als drei Wochen täglich Pfirsichkompott zu essen. Pfirsiche befeuchten Lunge und Darm, bewegen Blut und lösen Schleim auf. Insofern sind sie gut geeignet bei trockenem Stuhl und Husten, Durst und Regelschmerzen.
  • Zwetschken und Pflaumen zählen zum Holz-Element und wirken ebenfalls wärmend. Zwetschken bewegen Qi und wirken abführend. Man sollte auf Zwetschken (roh oder gekocht) verzichten, wenn man Durchfall hat oder leicht Durchfall bekommt. Gut sind sie allerdings bei häufigen Wutanfällen und Reizbarkeit, weil sie vor allem die Leber stärken. Auch bei Spannungsgefühlen im Körper können Zwetschken, saisonal genossen, helfen.
  • Kompotte und Mus sind laut TCM generell sehr empfehlenswert und wertvoll. Sie helfen bei Immunschwäche, Regelbeschwerden, Eisenmangel und schwacher Verdauung. Außerdem wirken sie in der Schwangerschaft und Stillzeit unterstützend. Auch für Kinder sind sie die ideale Form um Obst zu genießen.