Zutaten:

  • 300g Polenta (reicht für ein ganzes Backblech)       
  • 3-fache Menge Wasser
  • Salz
  • Kurkuma
  • Olivenöl
  • Tomatensauce
  • Kräuter (Rosmarin, Basilikum, Oregano)
  • Gemüse (Mais, Zucchini, Paprika, etc.)
  • Feta

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Man kann auch die Polenta mit Kräutern kochen.
  • Wer die Polenta etwas würziger haben möchte kann etwa 200g passierte Tomaten einrühren. Dann muss man allerdings das Wasser etwas reduzieren.
  • Beim Belegen ist Ihrer Fantasie keine Grenze gesetzt: Schinken, Käse, Ei, Gemüse, etc.
  • Sie können auch statt der Tomatensauce, Sauerrahm aufstreichen und die Polenta dann belegen.

 

Zubereitung:

  • Wassser aufkochen, salzen, mit Kurkuma würzen, dann die Polenta einrieseln lassen. Immer wieder umrühren, weil die Polenta sonst leicht anbrennt.
  • Fertige Polenta auf ein Backblech streichen und fest werden lassen (dauert mindestens 30 Minuten). Idealerweise bereitet man die Polenta in der Früh oder am Vorabend zu und lässt sie einfach länger stehen.
  • Polenta mit Olivenöl bepinseln, mit Tomatensauce bestreichen, mit Kräutern bestreuen und dann nach Belieben wie eine Pizza belegen.
  • Bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

 

Servieren:

  • Wer mehr Gemüse haben möchte kann auf einem zweiten Backblech noch ein wenig Ofengemüse mitbacken.
  • Die Polentapizza ist eine vollwertige Mahlzeit.
  • Ich mache immer nur die Hälfte des Bleches zu einer Pizza. Die andere Hälfte kann man zum Abendessen oder Frühstück wie Brot verwenden. Oder auch mit Parmesan bestreuen und Formen ausstechen als Jause für Kindergarten oder Schule.
  • SEIEN SIE KREATIV und finden Sie Ihre Lieblingspolentapizza.

 

Wirkung nach TCM:

  • Polenta gehört zum Erd-Element und wirkt auf Magen, Nieren und Darm. Thermisch ist Polenta neutral, stärkt die Verdauung und leitet Feuchtigkeit aus. Empfehlenswert ist Polenta bei Ausschlägen auf der Haut, immer wiederkehrenden Fieberblasen und Neigung zu Durchfall.
  • Polenta wird von allen Menschen gut vertragen, weil sie besonders leicht verdaulich ist.
  • Olivenöl stärkt Niere und Leber, leitet Feuchtigkeit aus und baut Blut auf. Es ist gut für das Gehirn und die Knochen.
  • Salz ist in kleinen Mengen zu empfehlen. In großen Mengen wirkt es zu stark trocknend und kühlend.
  • Kurkuma kühlt (nach anderen Quellen wärmt), ist verdauungsfördernd, senkt Blutfettwerte, wirkt keimtötend und krebshemmend. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur wenig verwenden!
  • Rosmarin wärmt und hilft bei der Fettverdauung. Durch seine anregende Wirkung ist er gut bei niedrigem Blutdruck und regt den Kreislauf an.
  • Oregano gehört zum Metall Element (wie fast alle Kräuter) und trocknet Schleim. Er eignet sich vor allem bei verschleimtem Husten, Schnupfen und Blähungen.
  • Basilikum löst Schleim und wirkt stimmungsaufhellend.
  • Tomaten(sauce) wirken nach TCM stark kühlend und sind daher vorwiegend im Sommer empfehlenswert. Gekocht haben sie eine sanft kühlende Wirkung und können das ganze Jahr gegessen werden. Gut sind Tomaten bei Kopfweh, Sodbrennen (weil sie überhitzten Magen kühlen), roten Augen oder auch Zahnfleischbluten. Wenn Sie ständig frieren, sollten Sie auf Tomaten (und Gurken) eher verzichten bzw. sie nur gekocht essen.
  • Feta (Schafskäse) befeuchtet und wirkt in großen Mengen verschleimend. In kleinen Mengen wirkt er positiv auf Darm und Lunge. Er eignet sich bei Schwäche, trockenem Husten und Verstopfung.