„Dankbarkeit macht den Ärmsten reich.“ (Andreas Tenzer)

 

Heute habe ich das Titelbild via Whatsapp zugeschickt bekommen. Danke dafür! Es hat mich inspiriert Informationen und Studien über Dankbarkeit zu suchen/zu lesen/zu bearbeiten und einen Blog-Artikel über Dankbarkeit zu schreiben.

 

Unser ganzes Leben ist heutzutage sehr wenig auf Dankbarkeit ausgerichtet, sondern eher auf „noch mehr wollen“, „noch mehr tun“, „zu wenig haben“.

  • Wie sollen kleine Kinder für das Essen dankbar sein, wenn wir es nicht sind?
  • Wie sollen unsere Kinder dankbar für das Dach über dem Kopf sein, wenn wir es nicht sind?
  • Wie sollen Kinder und Jugendliche dankbar sein, dass sie zur Schule gehen dürfen, wenn wir es ihnen nicht vorleben?
  • Wenn wir uns die ganze Zeit nur damit beschäftigen, was wir nicht haben.

 

Studien zeigen: DANKBARKEIT IST EINER DER GRÖSSTEN GLÜCKSGARANTEN ÜBERHAUPT!

 

Studien zeigen, dass es vor 50 Jahren weniger psychische Störungen gab als heute. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Menschen früher glücklicher waren als heute. Unglaublich, oder? Wo sie doch sicher weniger hatten als wir. Erklärungen dafür sind, dass man natürlich weniger über psychische Erkrankungen wusste und deshalb nicht gesichert gesagt werden kann, dass es weniger gab als heute. Ein weiterer vermuteter Grund ist, dass man dankbarer war für alles, was man hatte. Natürlich hatten die Menschen viel Arbeit, aber trotzdem waren sie dankbar. Bei Tisch haben Sie zu Gott „Danke“ für das Mahl gesagt. Sonntags in der Kirche haben sie gedankt für die Ernte oder dass jemand wieder gesund wurde, etc.. Kinder und Eltern waren dankbar, dass sie die Schule besuchen konnten oder ein Stück Butter geschenkt bekommen haben. Kindern wurde Dankbarkeit gelernt – Dankbarkeit im Alltag – Dankbar zu sein für die kleinen und großen Dinge.

 

Heute ist das anders. Wir besitzen mehr und ein Stück Butter ist selbstverständlich, genauso wie ein Schulbesuch. Grundsätzlich ist daran nichts Schlechtes und man muss jetzt nicht täglich auf die Knie gehen, weil man Butter essen kann. Es geht eher darum, dass wir heute einen gegenläufigen Trend haben: Viele Menschen konzentrieren sich in ihrem Alltag nur auf das Negative, auf alles, was sie nicht haben und übersehen positive Dinge:

  • Schon wieder Stau – anstatt: Gott sei Dank sitze ich bei dem Regen im Auto und muss nicht draußen stehen und den Verkehr regeln wie die Polizisten.
  • Schon wieder erkältet – anstatt: Mein Körper zeigt mir, dass ich ihn überfordert habe und mir Ruhe gönnen sollte, danke, dass du mir rechtzeitig ein Signal gibst.
  • Schon wieder Rasenmähen – anstatt: Danke, dass ich einen Garten habe.
  • Schon wieder Regenwetter – anstatt: Juhu, endlich mal ein fauler Tag drinnen oder wann habe ich zum letzten Mal im Regen getanzt…
  • Schon wieder…

 

Alles, was eigentlich positiv ist in unserem Leben wird als selbstverständlich hingenommen: zu hören, zu fühlen, zu schmecken, zur Arbeit zu gehen, Eltern zu haben, mit Freunden wegzugehen, Kinder zu haben, ein Handy zu haben etc. Es gibt aber unzählige Menschen, die diese Dinge nicht haben. Man braucht nur in die Zeitung zu schauen.

 

Das heißt nicht, dass wir ein schlechtes Gewissen haben sollten. Das heißt auch nicht, dass wir es uns nicht gut gehen lassen sollen. Das heißt auch nicht, dass wir uns über nichts mehr beschweren dürfen oder manche Dinge in unserem Leben vielleicht gerade nicht so gut laufen. Das heißt nur: Mehr auf das Positive schauen! Dem Positiven mehr Gewicht geben! Dankbar zu sein für alles, was man hat.

 

Jeden Tag DANKBAR zu sein, erhöht die Lebensfreude! Geben Sie diese Dankbarkeit auch an Ihre Kinder weiter, damit haben Sie die Möglichkeit, glücklich zu werden.

 

Für was könnte man dankbar sein? Für VIELES – UNZÄHLIGES! Achtsam durchs Leben zu gehen hilft dabei, Dinge zu finden, für die man dankbar ist und diese Dankbarkeit zu empfinden. Dies führt zu einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit und erhöht die Lebensfreude augenblicklich.

 

Dankbare Menschen erleben mehr Lebenszufriedenheit, Optimismus, Vitalität und positive Emotionen. Gleichzeitig erkranken sie seltener an Depressionen und haben weniger physische Symptome (siehe auch Psychosomatik – Jeder Gedanke erzeugt ein Gefühl, jedes Gefühl eine körperliche Reaktion, etc.).

 

Dankbare Menschen sind sozialer, großzügiger, hilfreicher und weniger materialistisch. Dadurch haben sie bessere soziale Beziehungen, welche ihrerseits zum Glück beitragen.

 

WOFÜR KANN MAN DANKBAR SEIN? – eine kleine Ideenliste…

  • Für das Leben.
  • Für die Freunde.
  • Für die Gesundheit.
  • Für die Sonne.
  • Für ein warmes Zuhause.
  • Für den Geschmack von Schokolade, Wein, Bier, Ei, frischem Gemüse, Kürbis, Spargel (im Frühjahr, wenn es ihn gibt), saftige Erdbeeren, etc.
  • Für die, die Sie lieb haben.
  • Für den Frieden in dem Land, in dem Sie leben!
  • Für das Lächeln, das Ihnen die Verkäuferin heute geschenkt hat.
  • Für den Duft, wenn es geregnet hat.
  • Für den Duft vor einem Gewitter.
  • Für ein Geschenk, das Ihnen viel bedeutet.
  • Für ein heißes Bad – die Badewanne (ich weiß wovon ich rede nachdem ich jahrelang nur eine Dusche hatte – so ein Bad im Winter ist traumhaft)!
  • Für Musik, die Sie hören können und die Sie entspannt oder aufmuntert.
  • Für das satte Grün der Wiesen.
  • Für Ihr Handy, das es Ihnen ermöglicht mit Ihren lieben Menschen, die weit weg wohnen, Kontakt zu halten bzw. schnell Kontakt zu haben (früher musste man Briefe schreiben, die ewig gebraucht haben und bis man eine Antwort bekam, war das Thema meistens sowieso schon veraltet).
  • Für Ihre Kinder – falls Sie welche haben.
  • Für das Lachen Ihrer Kinder.
  • Für eine gesunde Schwangerschaft.
  • Für Menschen, die Ihnen das Leben erleichtern und Ihnen helfen.
  • Usw. usw.
  • WOFÜR SIND SIE DANKBAR???

 

Wichtig ist:

Es ist wichtig, nichts für selbstverständlich zu halten und das, was wir haben, wertzuschätzen. Wir haben so viel, für das wir dankbar sein können! TÄGLICH! Jede Minute!

 

Selbst Krisenzeiten haben ihre positiven Seiten. Dazu ein kleiner Ausspruch von Soren Kierkegaard: „Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es vorwärts.“

 

ALSO:

Das Leben enthält jede Menge Glückspotential, welches nur darauf wartet, entdeckt zu werden um Ihr Leben zu bereichern. Sobald Sie das Gefühl der Dankbarkeit zulassen, fühlen Sie sich reicher, glücklicher und gelassener.

 

ZUM ABSCHLUSS:

Um glücklich, gelassen und energiegeladen zu sein sind positive Gedanken und tiefe Dankbarkeit unumgänglich. Diese nähren die Psyche. Wenn Sie darüber hinaus noch Ihren Körper nähren mit Bewegung und gutem Essen, ist das ein guter Weg zu Zufriedenheit, Gesundheit und Glück. Körper und Psyche sind nämlich immer eine Einheit.

 

Bei Fragen kontaktieren Sie mich! Ich freue mich auch über Kommentare und Beispiele/Ideen/Inspirationen zum dankbar sein! :)

 

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Interessante Literatur – folgende Zeitschriften:

Journal of Positive Psychology“

„Journal of Happiness Studies“

„Psychology of Wellbeing“