Psychologie

„Stress ist wie ein Gewürz – die richtige Menge bereichert den Geschmack des Gerichts. Zu wenig lässt es fade schmecken, zu viel schnürt einem den Hals zu.“ (Donald A. Tubesing)

 

Mein heutiger Artikel behandelt die erste Säule des BERN-Modells aus der Mind Body Medizin. In der Mind Body Medizin geht es nicht nur um Behandlung sondern auch um die Vorbeugung von Krankheiten. Dabei bedient sich die MBM vor allem der ACHTSAMKEIT – des achtsamen Wahrnehmens des eigenen Körpers und der eigenen psychischen und körperlichen Symptome.

"Eine Veränderung kann manchmal ziemlich hart sein. Aber viel härter ist es, sein Leben lang zu bereuen es nicht versucht zu haben." (Unbekannt)

 

Ich wollte mich in einem Blog schon lange mit dem Unterschied zwischen PsychotherapeutInnen und Klinischen- und GesundheitspsychologInnen beschäftigen. Für mich war nur klar, dass so ein Artikel zwar interessant ist, aber vermutlich von niemandem gelesen wird - trocken, langweilig. Deshalb habe ich mir überlegt, ein Video zu machen. Es ist zwar fernab von perfekt, aber es enthält die wichtigen Informationen:

 

„Jeder Tag ist ein neuer Anfang.“

 

Wie geht es Ihnen, wenn Sie morgens aufstehen? Sind Sie erholt und voller Tatendrang oder war Ihre Nacht gefühlt wie immer zu kurz? Sind Sie gut gelaunt oder mürrisch? Gesprächig oder still? Beobachten Sie doch einmal, wie Ihr Tag wird, wenn Sie

  1. erholt mit positiven Gedanken in den Tag starten oder
  2. wie Ihr Tag wird, wenn Sie die meist schlechten Nachrichten hören/lesen und an den stressigen Tag denken.

Probieren Sie es einmal! Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen :).

 

„Da man sowieso denken muss, kann man gleich positiv denken.“

 

Alle Motivationstrainer reden nur noch von positiv denken und dass positives Denken der Schlüssel zum Erfolg sei. Bis zu einem gewissen Grad stimme ich da als Psychologin zu. Sie können mehr darüber in meinem Artikel über Glaubenssätze lesen.

 

Die Sache ist nur die: Ich bin in letzter Zeit vor einigen Situationen gestanden, wo ich mir nicht sicher war, ob bei meinen KlientInnen dieses rein positive Denken ausreichen würde. Nicht, weil sie vielleicht psychisch krank waren, sondern einfach, weil es zu „wenig“ war, zu kurz gegriffen, zu einfach und zu schwer gleichzeitig.

„ICH WÜNSCHE EIN WUNDERSCHÖNES, GESUNDES, POSITIVES, GLÜCKLICHES SONNENJAHR 2017.“ 

 

Ich persönlich finde Neujahrsvorsätze nicht sonderlich sinnvoll. Die meisten Menschen nehmen sich etwas vor, das sie nach einem Monat oder spätestens zwei vergessen haben. Sie dürfen mich hier aber nicht falsch verstehen –Vorsätze sein Leben gesünder, positiver, etc. zu gestalten find ich gut. Ich habe nur ein Problem damit, dass es zu Neujahr sein muss. Druck und Zwang bringen nichts.

 

Über die Jahre habe ich festgestellt, dass es drei Gruppen von Menschen gibt, die Neujahrsvorsätze machen.