Psychologie

„Jeder Tag ist ein neuer Anfang.“

 

Wie geht es Ihnen, wenn Sie morgens aufstehen? Sind Sie erholt und voller Tatendrang oder war Ihre Nacht gefühlt wie immer zu kurz? Sind Sie gut gelaunt oder mürrisch? Gesprächig oder still? Beobachten Sie doch einmal, wie Ihr Tag wird, wenn Sie

  1. erholt mit positiven Gedanken in den Tag starten oder
  2. wie Ihr Tag wird, wenn Sie die meist schlechten Nachrichten hören/lesen und an den stressigen Tag denken.

Probieren Sie es einmal! Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen :).

 

„Da man sowieso denken muss, kann man gleich positiv denken.“

 

Alle Motivationstrainer reden nur noch von positiv denken und dass positives Denken der Schlüssel zum Erfolg sei. Bis zu einem gewissen Grad stimme ich da als Psychologin zu. Sie können mehr darüber in meinem Artikel über Glaubenssätze lesen.

 

Die Sache ist nur die: Ich bin in letzter Zeit vor einigen Situationen gestanden, wo ich mir nicht sicher war, ob bei meinen KlientInnen dieses rein positive Denken ausreichen würde. Nicht, weil sie vielleicht psychisch krank waren, sondern einfach, weil es zu „wenig“ war, zu kurz gegriffen, zu einfach und zu schwer gleichzeitig.

„ICH WÜNSCHE EIN WUNDERSCHÖNES, GESUNDES, POSITIVES, GLÜCKLICHES SONNENJAHR 2017.“ 

 

Ich persönlich finde Neujahrsvorsätze nicht sonderlich sinnvoll. Die meisten Menschen nehmen sich etwas vor, das sie nach einem Monat oder spätestens zwei vergessen haben. Sie dürfen mich hier aber nicht falsch verstehen –Vorsätze sein Leben gesünder, positiver, etc. zu gestalten find ich gut. Ich habe nur ein Problem damit, dass es zu Neujahr sein muss. Druck und Zwang bringen nichts.

 

Über die Jahre habe ich festgestellt, dass es drei Gruppen von Menschen gibt, die Neujahrsvorsätze machen.

 

„Verlass dich auf dein Herz, es schlug schon bevor du denken konntest.“ (The Goodlife)

 

Es gab in meinem Leben viele Situationen und gibt sie noch, in denen ich verunsichert war/bin und mich fragte/e: Was ist denn jetzt richtig? Was ist falsch? Was tut meinem Kind/meinen Kindern gut? Was tut mir jetzt gut? Was schadet meinem Kind/meinen Kindern/mir?

 

 „Perfektion liegt im Auge des Betrachters.“

 

Ich begegne in meiner Arbeit unzähligen verunsicherten, frustrierten, gestressten Menschen, Jugendlichen, jungen und älteren Menschen, die perfekt sein möchten: in der Schule, im Job, in der Beziehung, als Eltern, etc. Selbst die, die sagen, sie hätten keinen perfekten Haushalt etc. überraschen mit strahlenden Böden. Selbst die, die sagen, nie Sport zu treiben, haben eine perfekte Figur. Es gibt zwei Aspekte, die es gilt sich anzusehen, wenn man über perfekt sein spricht: