Zutaten:

  • 200ml Pflanzenmilch
  • 2 Eier
  • 100g Dinkelmehl
  • Prise Salz
  • Prise Kardamom gemahlen
  • Prise Bourbon Vanille
  • Kokosöl
  • Diese Angabe reicht für 1-2 Personen. Ich mache meistens die 3-4 fache Menge. Da bleiben noch ein paar für die Jause am nächsten Tag in den KIGA und/oder als Suppeneinlage (Fitatten)

Weitere mögliche Zutaten:

  • Sie können ein Ei oder alle Eier durch „Chia-Eier“ ersetzen. Ein Ei entspricht 1EL Chia Samen in 3 EL Wasser für mindestens 15 Minuten eingeweicht.
  • Anstelle des Dinkelmehls können Sie auch Weizenmehl verwenden.
  • Die Gewürze können Sie auch weglassen. Sie unterstützen nur die Verdauung.
  • Die Pflanzenmilch können Sie durch Kuhmilch ersetzen.
  • Sie können noch gemahlene Nüsse in den Teig mischen um sie ernährungstechnisch wertvoller zu machen.

 

Zubereitung:

  • Zutaten zu einem Teig verrühren und ca. 20 Minuten rasten lassen
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und einen Schöpfer Teig in die Pfanne geben. Die Pfanne dabei drehen, damit sich der Teig über den ganzen Pfannenboden verteilt.
  • Wenn sich die Palatschinke gut vom Boden lösen lässt - umdrehen.
  • Palatschinke aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller warm halten.
  • Dann die Nächste :).

 

Servieren:

  • Sie können die Palatschinken süß oder pikant servieren. Bei uns gibt es die Regel, dass erst eine pikante (mit Gemüse gefüllt) gegessen werden soll (oder zumindest die Hälfte ;) und dann gibt’s die Süßen.
  • Pikant:
  • Süß:
    • Apfelmus bzw. Fruchtmus
    • Topfen
    • Schlagobers
    • Marmelade
    • Ahornsirup
    • Honig
    • Staubzucker und Zimt
    • Nutella :) - Oh ja, das darf auch einmal sein.

 

Wirkung nach TCM:

  • Alle Getreidemilchsorten wirken schwach befeuchtend. Man sollte sie immer abwechseln, zumindest zwischen Reismilch und anderen Sorten. Reis ist mit einem hohen Arsengehalt durch die Medien gegangen. In Reismilch ist prozentuell gesehen sehr wenig Reis enthalten. Um auf der sicheren Seite zu sein ist es gut, wenn man immer wechselt. Ich nehme für Palatschinken gerne Mandelmilch, weil sie neutral schmeckt. Reismilch ist süßlich, was ei süßen Palatschinken super ist, aber für pikante weniger geeignet.
  • Dinkelmehl ist am bekömmlichsten. Es kann besser verdaut werden als Weizenmehl. Dies liegt vor allem daran, dass der Weizen in unseren Breitengraden schon sehr überzüchtet ist. Viele Menschen die Weizen nicht vertragen, kommen mit Dinkel gut zurecht. Mehl wirkt nach TCM verschleimend, wenn man es in größeren Mengen bzw. ständig isst. Wenn man das Getreide für Kuchen und anderen Speisen frisch mahlt, hat das jeweilige Getreide die Eigenschaft des Getreidekorns - also z.B. Dinkel wirkt Blut aufbauend. Westlich betrachtet enthält frisch gemahlenes Getreide mehr Vitamine und Mineralstoffe, die sich bei einer Lagerung innerhalb von 24h abbauen.
  • Eier bauen speziell das Blut auf. Frauen, die wenig Fleisch essen, sollten öfter zu Eiern greifen. Sie stärken die Nerven und generell den ganzen Körper. Vorsichtig sein sollte man mit Eiern bei akuten Infekten. Alles, was stärkend wirkt, wirkt stärkend auf alles, was da ist - im Fall von Infekten stärkt es den Krankheitserreger!
  • Salz stärkt in kleinen Mengen die Niere und wirkt ausleitend für Schleim. In großen Mengen schädigt Salz das Yin. In Süßspeisen rundet eine Prise Salz den Geschmack ab.
  • Vanille beruhigt und harmonisiert.
  • Kardamom unterstützt die Verdauung. In diesem Rezept trocknet es die Feuchtigkeit des Mehls und fördert die guten Körpersäfte.
  • Kokosöl bzw. Kokosfett hat als natives Kokosöl noch den Geschmack nach Kokosnuss und ist wertvoller als das herkömmliche Kokosfett, welches meist geschmacklos ist. Wichtig ist, dass Sie ein „unraffiniertes“ Fett kaufen. Derzeit ist Kokosöl als Superfood angepriesen, weil es scheinbar gegen Viren und Bakterien wirkt. Auch hier gilt: ein Nahrungsmittel kann einen nicht gesund machen oder gesund halten. Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet verschiedene Fette und Nahrungsmittel und die Vielfalt erhöht die Gesundheit.

 

Jausenidee: Palatschinken mit Frischkäse