Zutaten:

BIO - Suppengemüse:

  • gelbe und rote Karotten
  • Sellerie
  • Pastinaken
  • Petersilie und/oder Petersilienwurzel
  • Frühlingszwiebel
  • weiteres Gemüse nach Ihrem Geschmack (Zucchini, Ingwer, Brokkoli, Zwiebel, etc.)
  • Gewürze nach Ihrem Geschmack (z.B.: Liebstöckel, Majoran, Koriander, Kardamom, Rosmarin, Thymian, Lorbeerblatt, etc.)
  • Salz

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Man kann Kraftsuppen auch mit Hühner- oder Rindfleisch zubereiten. Eine Fleischkraftsuppe ist sehr wärmend und kräftigend. Sie wird vor allem im Herbst und Winter, sowie NACH Krankheiten zum Aufbauen empfohlen.
  • Man kann statt des Fleisches auch Hülsenfrüchte mitkochen. Das macht die Suppe sämiger und als eigenständige Mahlzeit genießbar – wenn man sie zum Beispiel in einer Thermoskanne mit zur Arbeit nimmt, wird sie durch die Hülsenfrüchte nährender.

 

Zubereitung:

  • Gemüse gut waschen und klein schneiden – bei Bedarf schälen.
  • Gemüse und Gewürze in einem Topf mit ca. 4 Liter Wasser aufkochen – salzen.
  • Frühjahr und Sommer für Gemüsesuppe: einige Zeit köcheln bis das Gemüse weich ist und genießen.
  • Herbst und Winter für die GemüseKRAFTsuppe: mindestens 3 Stunden bei niedriger Stufe köcheln.
  • Das Gemüse der Gemüsekraftsuppe kann anschließend entsorgen werden bzw. bei der Aufbewahrung in der Suppe lassen. Es schmeckt allerdings nicht mehr gut. Alle Inhaltsstoffe sind in die Suppe über gegangen.

 

Servieren bzw. Verwendung:

  • Die Suppe kann als Basis für alles oder auch alleine verwendet werden. Ich kochte einmal wöchentlich einen großen Topf (4-5l) Gemüsesuppe. Damit brauche ich keine künstliche Suppenwürze mehr.
  • Man kann mit der Gemüsesuppe Reis, Hirse, Polenta oder anderes Getreide kochen.
  • Man kann ein bisschen frisches Gemüse klein schneiden und in der benötigten Menge Suppe 10 Minuten weich köcheln und als Gemüsesuppe servieren.
  • Man kann die Suppe als Vorspeise oder Abendessen mit einer Suppeneinlage servieren: Backerbsen, geröstete Brotstücke, Grießnockerl, Nudeln, Nüsse, Kerne, etc.
  • Man kann die Suppe als Basis für Gemüsecremesuppen verwenden.
  • SEIEN SIE KREATIV in der Anwendung und ersparen Sie sich zukünftig diese künstliche Suppenwürze!!! :)

 

Wirkung nach TCM:

  • Die TCM sieht im langen Kochvorgang die „Transformation der Zutaten in Energie, die dem Körper über das Essen der Kraftsuppe zugeführt werden“.
  • Aus diesem Grund ist es ganz wichtig, für diese Suppen BIO-Gemüse zu verwenden. Bio-Gemüse ist frei von Dünger und Spritzmitteln, die in die Suppe übergehen würden. Bio-Fleisch kommt von Tieren, die mit Bio-Futter gefüttert wurden.
  • Die lang gekochte Kraftsuppe mit Fleisch spendet dem Körper viel Wärme und Energie, wirkt stärkend, wärmend und belebend. Für Menschen, denen ständig heiß ist und die generell hitzig sind, ist die Fleischkraftsuppe nicht geeignet. Sie erhitzt sie zusätzlich.
  • Auch die Gemüsekraftsuppe wirkt wärmend und stärkend. Außerdem unterstützen Kraftsuppen das Immunsystem.
  • HÜHNERKRAFTSUPPE in der TCM: Sie wird vor allem Müttern nach der Geburt empfohlen. Sie sorgt dafür, dass die Mutter wieder zu Kräften kommt und keine Wochenbettdepression bekommt. Außerdem ist sie hervorragend zum Kräftigen nach einer Erkrankung.
  • WESTLICH: Ein Kommentar aus der westlichen Ernährungslehre – Die Kraftsuppe enthält durch die Verwendung von BIO-Gemüse besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe, die sich auf die Gesundheit positiv auswirken.
  • Geschichtlich: Schon unsere Omas wussten, dass man nach einer Krankheit eine lang gekochte Kraftsuppe braucht. Die stärkende Wirkung der Hühnersuppe ist sogar wissenschaftlich bewiesen.
  • VORSICHT: Hühnersuppe sollte laut TCM in keinem Fall während einer Erkrankung gegessen werden. Hühnerfleisch zieht den Krankheitserreger tief in den Körper hinein und hält ihn damit drinnen. Es dauert dann länger, bis man wieder gesund wird oder aber wie Dr. Weidinger beschreibt, es bleibt der Krankheitserreger tief im Körper drinnen. So fühlt man sich selbst Wochen nach einer Erkrankung noch müde, oft ein Jahr danach. Es gilt dann, den Krankheitserreger zu entfernen.
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