Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • etwas Wasser
  • Kreuzkümmel (auch Mutterkümmel oder Cumin genannt)
  • Salz
  • 1TL schwarzer gemörserter Sesam oder Tahin
  • 1Kaffeelöffel Olivenöl

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Anstelle von Kichererbsen kann man auch Kidney- oder weiße Bohnen nehmen.
  • Wenn man es würziger will, kann man Zwiebel und/oder Knoblauch hineingeben und/oder auch mit anderen Gewürzen würzen.
  • Ein Spritzer frischer Zitronensaft passt ebenfalls gut.

 

Zubereitung:

  • Kichererbsen so lange gründlich spülen bis kein Schaum mehr da ist. So sind die Blähstoffe ausgeschwemmt.
  • Alle Zutaten in einem Mixgefäß zu einer festen, streichbaren Masse pürieren.

 

Servieren:

  • Ich serviere den Kichererbsenaufstrich entweder auf Brot (eventuell getoastetes Brot) oder durch kleine Ausstechformen gedrückt. Mein Sohn mag ihn so am liebsten.
  • Dazu passt Rohkost wie Karotten-, Kohlrabistiftchen oder auch Radieschen.
  • Wenn man den Aufstrich nicht auf Brot isst, kann man Brot als Beilage essen. Ich schneide es dann in kleine Würfel und röste es kurz mit Butter oder Kokosöl an.
  • Kichererbsenaufstrich gilt als gekochtes Frühstück, weil die Kichererbsen gekocht sind. Er eignet sich aber auch als Jause oder zum Abendessen.
  • SEIEN SIE KREATIV und finden Sie Ihre Lieblingsart Kichererbsenaufstrich zu genießen! :)

 

Wirkung nach TCM:

  • Kichererbsen stärken die Verdauung (Qi der Mitte), regulieren den Stuhlgang und bauen Blut auf (also gut für die Nieren). Sie sind hervorragend bei Eisenmangel oder bei Darmträgheit.
  • Hülsenfrüchte haben oft den falschen Ruf Blähungen zu verursachen. Dies trifft nur bei falscher Zubereitung oder zu seltenem Konsum zu. Bei regelmäßigem Verzehr findet im Darm eine Gewöhnung statt. Am besten ist, wenn man zwei bis drei mal pro Woche Hülsenfrüchte verzehrt. Anfangs vielleicht nur einen Teelöffel davon im Reis oder der Sauce mit kochen und dann die Menge langsam steigern. So gewöhnt sich der Darm langsam an die Verdauung von Hülsenfrüchten. Wenn Sie eine sehr schwache Verdauung haben (trotz der geringen Menge an Blähungen leiden) hilft es, die Hülsenfrüchte zu keimen und dann langsam mit gekochten zu beginnen.
  • Zur Steigerung der Verträglichkeit und zur Unterstützung der Verdauung eignet sich Kreuzkümmel (auch Cumin oder Mutterkümmel genannt). Andere Gewürze, die die Verträglichkeit von Hülsenfrüchten erhöhen sind Kümmel und Koriander.
  • Schwarzer Sesam ist in der TCM besonders wertvoll und sollte regelmäßig (ca. 3-mal pro Woche) in kleiner Menge (ca. 1TL) verzehrt werden. Am besten kann man die Inhaltsstoffe aufnehmen, wenn man ihn entweder mörsert oder kurz trocken anröstet.
  • Schwarzer Sesam stärkt das Nieren-Yin und die JING (die ESSENZ!) und fördert ein langes, gesundes Leben.
  • Olivenöl stärkt Niere und Leber, leitet Feuchtigkeit aus und baut Blut auf. Es ist gut für das Gehirn und die Knochen.
  • Brot ist nach TCM übrigens schwer verdaulich. Es kostet dem Körper sehr viel Energie Brot zu verdauen und häufig bleiben Reste beim Verdauen im Magen zurück, diese nennt man Schleim. Deshalb wirkt Brot nach TCM verschleimend, erzeugt in weiterer Folge pathogene Feuchtigkeit. Es sollte nicht täglich gegessen werden.
  • Brot wird bekömmlicher, wenn man es mit gekochtem Gemüse, Suppen, Eintöpfen oder auch Gemüseaufstrichen (wie dieses Rezept) isst.
  • Hier finden Sie Informationen, warum ein Warmes Frühstück so wichtig ist. :)