Zutaten:

  • 450g passierter Spinat (tiefgekühlt)
  • 300g Vollkornbrotwürfel
  • 50g Dinkelvollkornmehl
  • 250ml Hafermilch (oder Milch)
  • 2 Eier
  • Salz
  • Prise Muskat

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Es spricht nichts dagegen, das Rezept mit frischem Spinat zuzubereiten.
  • Ich habe hier am "Land" noch nirgends Vollkornbrotwürfel zu kaufen gesehen und habe nicht immer so viel altes getrocknetes Brot. Deshalb verwende ich oft einfache Semmelbrotwürfel.
  • Statt Dinkelvollkornmehl kann man natürlich andere Vollkornmehle verwenden.
  • Hafermilch ist weniger süß als Reismilch, deshalb habe ich sie als Ersatz für Milch gewählt. Es steht Ihnen frei, Reismilch oder sonstige Getreidemilchsorten zu verwenden.

 

Zubereitung:

  • Spinat auftauen.
  • Milch mit aufgetautem Spinat sowie mit den Eiern verrühren und mit Salz und Muskat würzen.
  • Spinatmasse mit den Vollkornbrotwürfeln vermengen, Mehl zugeben, gut mischen und 20 Minuten ziehen lassen.
  • Aus der Masse mit befeuchteten Händen Knödel formen und in Salzwasser etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  • Dazu passt: Käsesauce, Joghurtsauce mit Parmesan, Rahmsauce

 

Servieren:

  • Servieren kann man die Knödel mit:
    • Käsesauce (Herbst und Winter)
    • Bärlauchsauce (Frühling)
    • Joghurt-Sauerrahm-Schnittlauch-Sauce (Sommer)
    • Joghurt-Sauce mit Parmesan (Frühling und Sommer)
    • Rahmsauce (immer)
    • Linsensauce (immer)
  • SEIEN SIE KREATIV und genießen Sie Ihre Knödli! :)

 

Wirkung nach TCM:

  • Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei – Spinat mit Kartoffeln und Eierspeise – Spinat der Allrounder im ganzen Jahr!
  • Spinat enthält viel Magnesium, Kalium, Natrium, Kalzium und für ein Gemüse viel Eisen, Mangan, Zink und Kupfer. Auch Folsäure ist viel im Spinat, was für alle wichtig ist, die einen Kinderwunsch haben oder in den ersten 3 Monaten schwanger sind. Sie wird zur Zellbildung benötigt. Für alle die viel Stress haben, Spinat hat viele B-Vitamine, ist also auch dann das Gemüse der Wahl. Dem allen nach ist Spinat ein richtiges „Vitaminpowerpaket“.
  • ABER ACHTUNG!!! Spinat nimmt aus dem Boden viel Nitrat auf. Dieses wird von Bakterien zu Nitrit umgewandelt. Nitrit ist giftig, weil es die Zellatmung behindert.
  • ABHILFE: Verwenden Sie immer Spinat aus biologischem Anbau – vor allem für Babys und Kleinkinder. Wenn Sie selber Spinat im Garten haben pflücken Sie ihn am Nachmittag, da ist der Nitratgehalt am niedrigsten. Tiefkühlspinat ist ebenfalls unbedenklich.
  • RICHTWERT: Essen Sie nicht häufiger als 1-2 Mal pro Woche Spinat. Für Kinder gilt nicht öfter als einmal pro Woche.
  • Spinat gehört zum Erd-Element und wirkt kühlend auf das Blut. Er baut außerdem das Blut und das Yin, sowie Qi auf. Insofern ist er gut geeignet bei Schlaflosigkeit, Unruhe, Gastritis, Sodbrennen, Durst, roten Augen, Augenproblemen, häufigem Nasenbluten, Ekzemen, Verstopfung, Schwindel und verminderter Zellbildung.
  • Brot ist laut TCM schwer verdaulich und erzeugt pathogene Feuchtigkeit. Das merkt man an breiigem Stuhl und Blähungen. Durch die Zubereitung mit Gemüse und den Kochvorgang werden die Brotwürfel leichter verdaulich. (Mehr zum Thema Brot finden Sie hier.)
  • Mehl wirkt in der TCM verschleimend. Dinkelmehl ist weniger verschleimend und sollte bevorzugt verwendet werden. Man sollte auch Tage in der Woche haben, wo man ganz auf Mehl verzichtet.
  • Alle Getreidemilchsorten wirken schwach befeuchtend. Man sollte sie immer abwechseln, zumindest zwischen Reismilch und anderen Sorten. Reis ist mit einem hohen Arsengehalt durch die Medien gegangen. In Reismilch ist prozentuell gesehen sehr wenig Reis enthalten. Um auf der sicheren Seite zu sein ist es gut, wenn man immer abwechselt.
  • ACHTUNG: Hier kommt man eventuell auch auf die Idee Sojamilch zu verwenden, weil sie keinen Eigengeschmack hat. Sojamilch ist für Kinder unter drei Jahren nicht geeignet. Auch für Erwachsene, denen oft kalt ist, ist sie eher weniger empfehlenswert, weil sie stark kühlt. Am besten ist, man verwendet sie als Milchersatz eher im Sommer.
  • Eier befeuchten die Lunge und bauen das Blut auf. Sie sind gut bei Halsschmerzen, Herzklopfen, Nervosität, Untergewicht, nach Geburt, nach Regelblutung und bei Eisenmangel. Auf Eier verzichten sollte man, wenn man akut krank ist.
  • Salz ist in kleinen Mengen zu empfehlen. In großen Mengen wirkt es zu stark trocknend und kühlend.
  • Muskatnuss gehört wie fast alle Gewürze zum Metall-Element und wirkt wärmend. Sie wärmt vor allem Milz und Magen, löst Krämpfe, ist anregend und aphrodisierend. Der Muskatnuss wird auch eine Wirkung als natürliches Antidepressivum zugeschrieben. Gut geeignet ist sie bei Durchfall, Blähungen, Bronchitis oder auch Muskelschmerzen.
  • VORSICHT: Verwenden Sie wirklich nur eine Prise davon. Muskatnuss hat einen hohen Anteil am ätherischen Öl „Myristicin“. Dieses lässt eine Entspannung schnell zu einem Rauschzustand werden. Auch Halluzinationen sind bei einem Zuviel an Muskatnuss möglich.