Zutaten:
  • Basmati Reis (Wasser)
  • 1 große Rote Rübe & eventuell Karotten
  • 200ml Kokosmilch (Achten Sie beim Kauf darauf, dass nur Kokosnussextrakt und Wasser drin ist. Ich habe dmBio Kokosmilch genommen)
  • Majoran, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom
  • Kurkuma
  • Salz
  • Butter

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Theoretisch kann man alles in einem Topf zubereiten. Ich habe den Reis und das Gemüse getrennt voneinander zubereitet, weil ich für Abends noch Reis vorkochen wollte.
  • Kräuter können nach eigenem Geschmack verwendet werden.
  • Parmesan eignet sich zu bestreuen.

 

Zubereitung:

  • Mein Grundrezept: Basmati Reis gut erst heiß, dann kalt waschen bis das Wasser klar ist. Dann nach Packungsangabe zu bereiten – Reis in einen Topf geben und mit der doppelten oder mehrfachen Menge Wasser übergießen (je nachdem wie weich man den Reis kochen möchte). Ich mag ihn gerne patzig/weich. 100ml der Kokosmilch, Salz, eine Prise Kurkuma dazu und köcheln bis das Wasser weg ist.
  • Rote-Rüben schälen und in kleine Stücke schneiden. Rote-Rüben brauchen extrem lange zum weich werden. Je kleiner man die Stücke schneidet desto schneller geht’s.
  • Karotten gut waschen und klein schneiden.
  • Beides mit der restlichen Kokosmilch gewürzt weich dünsten. Am Ende salzen.
  • Mit dem Mixer die Sauce etwas sämiger machen indem man alles etwas püriert, aber noch Stücke übrig lässt.
  • Alles auf einem Teller anrichten.

 

Servieren:

  • Servieren kann man das Gericht mit Parmesan oder anderem Käse bestreut.
  • Man kann auch alles zu einem Risotto mischen.
  • Man kann die Rote Rübe auch mit der Schale weich kochen (zum Beispiel schon am Vorabend während man fern sieht). Das dauert allerdings ziemlich lange. Der Vorteil ist, dass sie sich nach dem Kochen ganz leicht schälen lässt und man so nur die Karotten 10 Minuten weich dünsten muss, alles mischen und fertig.
  • Viele Kinder essen gerne Rote Rüben, weil sie etwas süßlich schmecken – so die Literatur. Mein kleiner Sohn isst sie wirklich gerne, mein großer Sohn überhaupt nicht. Probieren Sie es einfach aus.
  • SEIEN SIE KREATIV bei der Zubereitung mit Gewürzen und Arten! :)

 

Wirkung nach TCM:

  • Reis gehört zum Metall Element und hat einen Bezug auf Milz, Magen und Lunge. Damit stärkt Reis die Verdauung und leitet unter allen Getreidesorten am besten Feuchtigkeit aus. Insofern ist Reis das Getreide bei Durchfall oder Neigung zu Durchfall und allen Hautproblemen wie Akne, Neurodermitis, etc.
  • Durch die neue Information über den hohen Arsen Gehalt im Reis sollte man ihn nicht öfter als drei Mal pro Woche konsumieren und gut waschen. BIO Reis enthält übrigens weniger Arsen als konventioneller Reis. Basmati Reis ist die Sorte, die generell am wenigsten belastet ist.
  • Rote Rüben sind ein richtiges Powergemüse und sollte vor allem bei Frauen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Je öfter man sie isst, desto lieber mag man sie übrigens.
  • Rote Rüben haben einen Bezug zu Herz, Leber, Milz und Magen. Sie sind eines der blutaufbauensten Nahrungsmittel überhaupt und damit DAS Gemüse bei Eisenmangel oder für VegetarierInnen und VeganerInnen.
  • Rote Rüben beruhigen den Geist (Shen), was bei Nervosität hilft. Sie bewegen das Leber-Blut, was bei Leber-Qi Stagnation hilfreich ist, also beispielsweise bei Regelschmerzen.
  • Vorsichtig sein sollte man mit Roten-Rüben bei Morbus Crohn oder Nierensteinen.
  • Karotten gelten ebenfalls als Blut- und Qi-Aufbauend und helfen bei trockenen Augen, schwacher Verdauung und Infektanfälligkeit.
  • Kokosmilch ist extrem fett. Wer häufig unter Übelkeit oder auch Durchfall leidet sollte sie eher selten verwenden.
  • Kokosnuss wirkt Blut und Yin aufbauend, was gut für Nägel, Haare, Knochen und Zähne ist.
  • Majoran wirkt wärmend und entspannend, was körperliche und geistige Anspannung lindert. Majoran wirkt krampflösend, was bei Blähungen und Koliken hilft. Bei Erkältungen ist er hilfreich, weil er keimtötend, schweiztreibend und schleimlösend wirkt.
  • Majoran regt die Milchbildung beim Stillen an und lindert Regelschmerzen.
  • Empfohlen wird er in der TCM hauptsächlich bei: Regelschmerzen, Kopfschmerzen, hartnäckigem Husten, Müdigkeit, Trägheit, Kraftlosigkeit, Unfruchtbarkeit, Infekten, Schwindel, Migräne und auch Rheuma.
  • Kreuzkümmel, Koriander und Kardamom unterstützen in diesem Rezept die Verdauung.
  • Kurkuma (Gelbwurz) wirkt nach manchen Quellen wärmend, nach anderen kühlend. Kurkuma wird vor allem bei diversen Magenproblemen eingesetzt wie Gastritis. Er hat übrigens westlich wie nach TCM eine KREBSVORBEUGENDE und KREBSHEMMENDE Wirkung!
  • Probieren Sie nicht nur das gelbe Pulver sondern die richtige Wurzel. Man bekommt sie beispielsweise im BIO Laden.
  • Kurkuma ist übrigens extrem bitter und sollte erst am Ende des Kochvorgangs beigefügt werden. Kocht man die Wurzel zum Beispiel beim Suppe machen mit, wird sie extrem bitter (oh ja, ich habe es erfahren ;) ). Besser ist Kurkuma frisch vor dem servieren beizufügen oder über das fertige Gericht zu reiben.
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Kurkuma eher sparsam verwendet werden.
  • Butter sollte man laut TCM regelmäßig in kleinen Mengen konsumieren. Sie stärkt und befeuchtet die Lunge sowie den Magen, also das Yin und das Blut. Gut bei Erschöpfung, Nervosität, trockenem Husten/Stuhl, Immunschwäche.
  • Salz ist in kleinen Mengen zu empfehlen. In großen Mengen wirkt es zu stark trocknend und kühlend.