Zutaten:

  • ca. 100-150g Rote Linsen (am Besten BIO – sie müssen nicht eingeweicht werden – siehe Packung)
  • ca. 250-500g Karotte(n)
  • Wasser
  • 200ml Kokosmilch
  • Kräuter nach Geschmack (z.B. Majoran, Kreuzkümmel, Koriander, Lorbeerblatt, Liebstöckl, Kurkuma, Kardamom, etc.)
  • Salz
  • weiteres Wasser oder Gemüsesuppe

 

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Ich liebe es aus meinen Saucen oder Eintöpfen am Abend oder am nächsten Tag Cremesuppen zu machen. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe – erst hat man eine leckere Sauce zu Nudeln, Hirselaibchen, Reis, etc., also ein leckeres Mittagessen und dann eine traumhafte Suppe.
  • Bei der Verlängerung der Sauce zu einer Suppe gebe ich gerne frischen Liebstöckl für den einzigartigen Suppengeschmack dazu.
  • Kokosmilch ist sehr fett und wird nicht von jedem vertragen. Man kann sie weg lassen und alternativ die Karotten und die Linsen in etwas Olivenöl anbraten, dann mit Wasser aufgießen und am Schluss mit etwas Sauerrahm abrunden.

 

Zubereitung:

  • Rote Linsen gut waschen bis das Wasser nicht mehr schäumt.
  • Karotten gut waschen und klein schneiden.
  • Karotten und Linsen in Wasser (etwa so viel wie Linsen) aufkochen, würzen und ca. 10 Minuten köcheln. Dann die Kokosmilch dazu geben und weitere 15 Minuten dünsten. Am Schluss salzen.
  • Mit dem Pürierstab pürieren.
  • Variante ohne Kokosmilch: Etwas Olivenöl in einem Topf wärmen und Karotten kurz anbraten. Die Linsen dazu und mit Wasser aufgießen – man braucht mindestens die doppelte Menge, weil die Linsen das Wasser aufnehmen. Man kann auch später noch Wasser zugeben um die gewünschte Konsistenz zu bekommen.
  • Mit Kräutern würzen und ca. 20 Minuten weich köcheln.
  • Salzen, Sauerrahm nach Belieben dazu und zu einer Sauce pürieren.

 

Servieren:

  • Die Linsensauce kann man essen zu:
  • Verlängert zu einer Suppe schmeckt sie meinen Kindern mit Backerbsen oder auch gerösteten Brotstücken sehr gut.
  • SEIEN SIE KREATIV und reichen Sie die Sauce zu unterschiedlichen Speisen!!!

 

Wirkung nach TCM:

  • Linsen zählt die TCM zum Wasser-Element, womit sie einen Bezug zu Nieren, Milz und Herz haben. Linsen stärken die Verdauung, regulieren unseren Stuhlgang, bauen Blut auf und leiten Feuchtigkeit aus. Empfehlenswert sind Linsen bei Nierenschwäche, in der Schwangerschaft und bei Kreislaufschwäche. Wenn man von Linsen (generell Hülsenfrüchten) Blähungen bekommt, ist dieses Rezept genau richtig, um sich langsam daran zu gewöhnen. Wenn man mindestens zwei Mal pro Woche Hülsenfrüchte isst, gewöhnt sich der Darm daran und produziert Darmbakterien, die beim Verdauen von Hülsenfrüchten helfen. Mit der Zeit verträgt man größere Mengen.
  • Karotten gelten ebenfalls als Blut- und Qi-aufbauend und helfen bei trockenen Augen, schwacher Verdauung und Infektanfälligkeit.
  • Kokosnuss wirkt Blut und Yin aufbauend, was gut für Nägel, Haare, Knochen und Zähne ist.
  • Olivenöl stärkt Niere und Leber, leitet Feuchtigkeit aus und baut Blut auf. Es ist gut für das Gehirn und die Knochen.
  • Die Kräuter werden hier eingesetzt um die Verdauung zu unterstützen. Insofern eignen sich Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom, Majoran und Kurkuma besonders gut. Auch Rosmarin passt zu Linsen. Wenn man die Sauce zu einer Suppe macht, kann man durch Liebstöckl (Maggikraut) den „typischen“ Suppengeschmack intensivieren.
  • Salz ist in kleinen Mengen zu empfehlen. In großen Mengen wirkt es zu stark trocknend und kühlend.
  • Sauerrahm hat einen Bezug zu Lunge, Darm und Leber. Er wirkt kühlend und befeuchtet Lunge und Darm, was bei trockener Haut (Haut gehört zur Lunge) und Verstopfung hilft.