Zutaten:

  • Basmati Reis (Wasser)
  • 1 Rote Rübe
  • Karotten (etwa gleiche Menge wie Rote-Rüben)
  • Majoran, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom
  • Kurkuma
  • Salz
  • Olivenöl
  • Sauerrahm oder Butter

 

Weitere mögliche Zutaten:

  • Statt Hirse oder Reis kann man auch Polenta, Dinkelreis, Quinoa, Spätzle oder sonstiges Getreide als Beigabe reichen.
  • Theoretisch kann man alles in einem Topf zubereiten. Ich bereite es in zwei Töpfen zu, weil mein Sohn das Gemüse oft nicht mag. Wenn es untergemischt ist, isst er gar nichts. Wenn das Gemüse solo ist und er mag es nicht, isst er wenigstens ein bisschen was.
  • Kräuter können nach eigenem Geschmack verwendet werden.
  • Wer keinen Sauerrahm mag oder zu Hause hat, kann Butter im Gemüse verwenden.
  • Parmesan eignet sich zum Bestreuen, genauso aber auch anderer Käse.

 

Zubereitung:

  • Mein Grundrezept: Basmati Reis gut erst heiß, dann kalt waschen bis das Wasser klar ist. Dann nach Packungsangabe zu bereiten – Reis in einen Topf geben und mit der doppelten oder mehrfachen Menge Wasser übergießen (je nachdem wie weich man den Reis kochen möchte). Ich mag ihn gerne patzig/weich. Salzen, Prise Kurkuma darauf und köcheln. Am Ende 1-2 EL Olivenöl untermischen.
  • Rote-Rüben schälen und in kleine Stücke schneiden. Rote-Rüben brauchen extrem lange zum weich werden. Je kleiner man die Stücke schneidet desto schneller geht’s.
  • Karotten gut waschen und klein schneiden.
  • Beides in etwas Wasser, gewürzt, weich dünsten. Am Ende salzen und mit einem Löffel Sauerrahm oder Butter verfeinern.
  • Alles auf einem Teller anrichten und mit Parmesan bestreuen.

 

Servieren:

  • Servieren kann man das Gericht mit Parmesan oder anderem Käse bestreut. Man kann auch alles zusammen mischen und essen.
  • Man kann die Rote Rübe auch mit der Schale weich kochen (zum Beispiel schon am Vorabend während man fern sieht). Das dauert allerdings ziemlich lange. Der Vorteil ist, dass sie sich nach dem Kochen ganz leicht schälen lässt und man so nur die Karotten 10 Minuten weich dünsten muss, alles mischen und fertig.
  • Viele Kinder essen gerne Rote Rüben, weil sie etwas süßlich schmecken – so die Literatur. Mein kleiner Sohn isst sie wirklich gerne, mein großer Sohn überhaupt nicht. Probieren Sie es einfach aus!
  • SEIEN SIE KREATIV bei der Zubereitung mit Gewürzen und Arten! :)

 

Wirkung nach TCM:

  • Reis gehört zum Metall-Element und hat einen Bezug auf Milz, Magen und Lunge. Damit stärkt Reis die Verdauung und leitet unter allen Getreidesorten am besten Feuchtigkeit aus. Insofern ist Reis das Getreide bei Durchfall oder Neigung zu Durchfall und allen Hautproblemen wie Akne, Neurodermitis, etc.
  • Durch die neue Information über den hohen Arsen Gehalt im Reis sollte man ihn nicht öfter als drei Mal pro Woche konsumieren und gut waschen. BIO Reis enthält übrigens weniger Arsen als konventioneller Reis. Basmati Reis ist die Sorte, die generell am wenigsten belastet ist.
  • Mehr über Hirse erfahren Sie im Rezept "Hirselaibchen".
  • Rote Rüben sind ein richtiges Powergemüse und sollten vor allem bei Frauen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Je öfter man sie isst, desto lieber mag man sie übrigens.
  • Rote Rüben haben einen Bezug zu Herz, Leber, Milz und Magen. Sie sind eines der blutaufbauendsten Nahrungsmittel überhaupt und damit DAS Gemüse bei Eisenmangel oder für VegetarierInnen und VeganerInnen.
  • Rote Rüben beruhigen den Geist (Shen), was bei Nervosität hilft. Sie bewegen das Leber-Blut, was bei Leber-Qi Stagnation hilfreich ist, also beispielsweise bei Regelschmerzen.
  • Vorsichtig sein sollte man mit Roten-Rüben bei Morbus Crohn oder Nierensteinen.
  • Karotten gelten ebenfalls als Blut- und Qi-aufbauend und helfen bei trockenen Augen, schwacher Verdauung und Infektanfälligkeit.
  • Majoran wirkt wärmend und entspannend, was körperliche und geistige Anspannung lindert. Majoran wirkt krampflösend, was bei Blähungen und Koliken hilft. Bei Erkältungen ist er hilfreich, weil er keimtötend, schweißtreibend und schleimlösend wirkt.
  • Majoran regt die Milchbildung beim Stillen an und lindert Regelschmerzen.
  • Empfohlen wird er in der TCM hauptsächlich bei Regelschmerzen, Kopfschmerzen, hartnäckigem Husten, Müdigkeit, Trägheit, Kraftlosigkeit, Unfruchtbarkeit, Infekten, Schwindel, Migräne und auch Rheuma.
  • Kreuzkümmel, Koriander und Kardamom unterstützen in diesem Rezept die Verdauung.
  • Kurkuma (Gelbwurz) wirkt nach manchen Quellen wärmend, nach anderen kühlend. Kurkuma wird vor allem bei diversen Magenproblemen wie Gastritis eingesetzt. Er hat übrigens westlich wie nach TCM eine KREBSVORBEUGENDE und KREBSHEMMENDE Wirkung!
  • Probieren Sie nicht nur das gelbe Pulver sondern die richtige Wurzel! Man bekommt sie im BIO-Laden.
  • Kurkuma ist übrigens extrem bitter und sollte erst am Ende des Kochvorgangs beigefügt werden. Kocht man die Wurzel zum Beispiel bei Suppen mit, wird sie extrem bitter (oh ja, ich habe es erfahren ;) ). Besser ist Kurkuma frisch vor dem Servieren beizufügen oder über das fertige Gericht zu reiben.
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Kurkuma eher sparsam verwendet werden.
  • Olivenöl stärkt Niere und Leber, leitet Feuchtigkeit aus und baut Blut auf. Es ist gut für das Gehirn und die Knochen.
  • Salz ist in kleinen Mengen zu empfehlen. In großen Mengen wirkt es zu stark trocknend und kühlend.
  • Sauerrahm hat einen Bezug zu Lunge, Darm und Leber. Er wirkt kühlend und befeuchtet Lunge und Darm, was bei trockener Haut (Haut gehört zur Lunge) und Verstopfung hilft.