• Alexandra Lang

Getreidebrei pikant (Gluten-, Fructose-, Lactosefrei und Histaminarm)


GRUNDZUTATEN:

  • 200g Getreide deiner Wahl: Reis, Quinoa, Hirse, Amaranth, Couscous, Bulgur, Einkorn, Dinkel,…

  • 200g Hülsenfrüchte oder Erbsen

  • 1-2 Karotte

  • 100-200g Gemüse der Saison

  • 2EL hochwertiges Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Olivenöl)

  • 1EL frisch geriebener Ingwer (kannst auch weglassen - bei innerer Hitze definitiv weglassen!)

  • 1l Gemüsesuppe oder Wasser

  • Wenn du Wasser statt Gemüsesuppe nimmst, kannst du gut würzen – z.B., selbstgemachte Suppenwürze oder Kurkuma, Koriander, Majoran, Lorbeerblatt, etc.

  • Salz

  • Eventuell frische Kräuter


WEITERE MÖGLICHE ZUTATEN und VARIATIONSMÖGLICHKEITEN:

  • Als Hülsenfrüchte kannst du entweder getrocknete Mungbohnen, Erbsen, etc. über Nacht einweichen und dann vorkochen oder du nimmst rote oder gelbe Linsen. Diese musst du nur gut waschen und ca. 20 Minuten im Getreide mitkochen. WICHTIG: Salz erst am Ende des Kochvorganges von Hülsenfrüchte zufügen, weil diese sonst hart bleiben.

  • Statt der Hülsenfrüchte kannst du selbstverständlich, wie am Bild auch ein Spiegelei dazu braten.

  • Unverträglichkeiten: Je nachdem welches Getreide und Gemüse du verwendest ist der Brei Gluten-, Fructose-, Lactose- und Histaminarm.

  • Bei Histaminintoleranz frisch gekochte und gut eingeweichte Kichererbsen verwenden. Ansonsten auf Sesam, geriebene Kürbiskerne oder Hanfsamen ausweichen.

  • Bei Fructoseintoleranz ersetze die Hülsenfrüchte durch Quinoa, Sesam, Sonnenblumenkerne oder Hanfsamen.


GRUNDREZEPT:

  • Öl in einem Topf erwärmen, Ingwer zugeben und etwa 1 Minute anbraten.

  • Karotten, Getreide und Hülsenfrüchte zugeben. Etwa 1 Minute weiter braten, dann mit Gemüsesuppe aufgießen.

  • 25-30 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.

  • Je nach Getreidesorte noch etwas Wasser zugeben, das Gemüse der Saison untermischen und 20 Minuten weiter kochen bis das Getreide zerkocht ist.

  • FÜR BERUFSTÄTIGE:

  • Getreide am Vortag kochen und noch heiß in Schraubgläser füllen. Im Winter hinaus auf den Balkon stellen, im Sommer in den Kühlschrank. So hält das Getreide einige Tage und du brauchst es morgens/mittags/abends nur aus dem Kühlschrank nehmen, aufwärmen, aufpeppen und genießen.


SERVIEREN MIT:

  • Mit frischen Kräutern, Kresse oder Sprossen anrichten.

  • Für ein lange Sättigung kannst du ein pochiertes oder ein hartes Ei dazu geben. Natürlich könntest du beim Köcheln oder Aufwärmen ein Ei untermischen und mit braten.

  • Auch mit Parmesan bestreut erhältst du ein leckeres Essen.


INFORMATIONEN ZUM GERICHT:

Reis ist ein glutenfreies Getreide und schmeckt süßlich – vor allem, wenn man ihn länger kocht. In der TCM wird Reis dem Metall Element zugeordnet und hat einen Bezug zu Milz, Magen und Lunge. Die thermische Wirkung ist neutral, also weder wärmend noch kühlend. Damit stärkt Reis die Verdauung und leitet unter allen Getreidesorten am besten Feuchtigkeit aus. Er senkt den Cholesterinspiegel (das LDL), hilft bei Übergewicht, reguliert eine Leber-Qi-Stagnation und hilft bei Depressionen. Durch die Mitte-stärkende Wirkung hilft er bei Durchfall und Appetitlosigkeit. Reis ist besonders gut verdaulich – insbesondere Basmati-Reis.

Wenn du zu Trockenheit neigst oder beim Genuss von Reis Verstopfung bekommst, iss ihn weniger.

Reis ist durch den hohen Arsen Gehalt in Verruf geraten. BIO Reis enthält weniger Arsen als konventioneller Reis. Basmati Reis ist die Sorte, die generell am wenigsten belastet ist. Idealerweise isst du Reis nicht öfter als drei bis vier Mal pro Woche. Der Arsen Gehalt sinkt auch, wenn du den Reis vorm Kochen gut wäscht und dann einige Stunden einweichst.


Für Kinder: Kinder lieben oft einfachen Erbsenreis mit Parmesan bestreut. Damit hast du eine vollwertige, einfache, schnelle Mahlzeit für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamine, grünes Gemüse…Alles dabei.


SEI KREATIV und finde deinen pikanten Lieblingsgetreidebrei! :)

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