• Alexandra Lang

REISCONGEE...

„Wenn nichts mehr geht, geht Congee…“ - HEILNAHRUNG


GRUNDZUTATEN:

  • 1 Tasse Reis

  • 10 Tassen Wasser

  • 4-10 Kardamom Kapseln aufgebrochen


WEITERE MÖGLICHE ZUTATEN und VARIATIONSMÖGLICHKEITEN:

  • Congee setzt den Darm quasi auf Null. Ein paar Congee-Tage können wirklich sehr heilsam sein, wenn du schon lange mit Magen-Darm-Problemen zu tun hast.

  • Congee schmeckt für viele fad, aber man darf die Suppe durchaus aufpeppen mit etwas Gemüse oder Kompott, usw. Wichtig ist, dass der Darm einmal durchatmen kann.

  • Congee kann man natürlich auch aus Hirse, Gerste, Weizen, Hafer, usw. machen – ja nach Verträglichkeit und je nachdem, was DU und dein Körper brauchen.

  • Wenn du keine Kur machst, sondern einfach gern zwischendurch deinen Darm entlastest, kannst du das Congee gern mit Ei und Co. servieren.

  • Ich verwende ganz gern noch ein paar weitere Gewürze in einem Teebeutel je nach Jahreszeit und je nachdem, welche Wirkung ich erzeugen möchte: Rosenblüten, Chrysamthemenblüten, Koriander, Sternanis,...


GRUNDREZEPT

  • Reis gut waschen und in einen Topf geben.

  • 10 Tassen Wasser darüber und die aufgebrochenen Kardamom Kapseln dazu.

  • Das Ganze Aufkochen und 2-4 Stunden köcheln lassen.

  • Tipp: Leg den Deckel schief auf den Topf, weil er sonst vielleicht übergeht. Schau ab und zu und gib bei Bedarf Wasser dazu.


SERVIEREN MIT:

Süß:

  • Congee mit Obst: Obst der Saison klein schneiden und dünsten. Mit Vanille, Kardamom, Safran, Zitronenschale… würzen und mit gehackten Nüssen bestreuen.

  • Congee mit Mandelmus: Verfeinere dein Congee mit einem Löffel Mandelmus und bestreue es mit fein gehackten Mandeln.

Pikant:

  • Congee mit buntem Gemüse: in einer Pfanne etwas Olivenöl und Kartoffeln, Kürbis, Karfiol, Pastinake, Brokkoli oder eben was gerade Saison hat dünsten. Kräuter und Gewürze dazu (Koriander, Majoran, Petersilie,…) – mit gerösteten Kernen oder Nüssen bestreuen.

  • Congee mit roten Linsen: Karotten klein schneiden und mit gewaschenen roten Linsen im Congee weich köcheln. Mit Koriander und Kümmel, Salz und Zitronensaft würzen.

  • Congee mit Huhn und Gemüse: Gemüse wie oben beschrieben und etwas Huhn dazu – es ist sehr wichtig, dass du bei jeder Mahlzeit auf ausreichend Eiweiß achtest – das hält länger satt, beugt Heißhungeranfällen vor und wirkt gegen Süßgelüste.


EXTRAKOMBI-TIPPS BEI BESCHWERDEN:

  • Congee mit Azubibohnen: Azubibohnen leiten Feuchtigkeit aus und kühlen Hitze – bei Akne, hohem Cholesterin, Migräne,…

  • Congee mit Ingwer gekocht: Ingwer fördert die Zirkulation von Qi (Lebensenergie) und Blut und unterstützt das Yang – wenn dir immer kalt ist - nicht bei Sodbrennen oder Hautausschlägen

  • Congee mit Maroni: Maroni stärken dein Nieren Yin und das Jing – gut bei Schlafstörungen, innerer Unruhe,…

  • Congee mit roten Datteln: Rote Datteln wirken beruhigend und werden für Qi- und Blut-Mangel, sowie bei schwacher Milz und schwachem Magen empfohlen – idealerweise kochst du sie gleich mit – bei Müdigkeit, Erschöpfung,…

  • Congee mit Walnüssen: Walnüsse stärken das Nieren Yang, unterstützen dein Immunsystem und nähren das Gehirn.


ZWEI GEHEIMREZEPTE:

  • Bei Durchfall und Blähungen: Congee mit gedünsteten Karotten und Butter

  • Bei Husten: Congee mit Marillenkernen



INFORMATIONEN ZUM GERICHT:

  • Congee wirkt entgiftend und leitet überschüssige Nässe/Schleim (= TCM Begriff für „liegengebliebenes“ – sichtbarer Schleim ist z.B. verstopfte Nase, Husten mit Auswurf, Myome, Ödeme, breiiger Stuhl… - unsichtbarer Schleim ist z.B. Schwindel…) aus.

  • Congee baut Qi (= Lebensenergie), wertvolle Körpersäfte (= Yin, Blut…) auf und harmonisiert den Magen.

  • Congee eignet sich als erste Beikostnahrung und wird von Babys meistens gern gegessen.

  • Congee ist auch ideal für alte und kranke Menschen.

  • Congee ist ideal bei:

  • Allen Magen und Darm Beschwerden

  • Nach Tagen mit üppigem Essen

  • Um das Immunsystem zu stärken

  • Nach allen Infektionskrankheiten

  • Bei Energielosigkeit und Erschöpfung

  • Immer, wenn dir danach ist…


REISSORTE?

Rundkornreis unterstützt die Mitte, das Qi und harmonisiert den Magen. Gut bei Magen-Yin-Mangel, trockenem Mund, Durst, schwachem Appetit und Durchfall.

Langkornreis wirkt etwas wärmender und ist vor allem auch mehr Schleimlösend (Durchfall) – ideal Basmati Reis.

Süßreis stärkt die Mitte und das Qi der Lunge. Außerdem festigt es den Stuhl. Ideal bei Schweißausbrüchen und ständigem Harndrang.

Vollkornreis hat am meisten Mineralstoffe und Vitamine. Allerdings ist er meistens schwer verträglich bei Magen-Darm-Reizungen.


Wichtig ist auch: WAS SCHMECKT DIR AM BESTEN!



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